IBM hatte sich 2008 bei der Zusammenführung der Serverlinie System i und p zu den Power Systems auch zu einer Umbenennung des Betriebssystems i5/OS entschlossen. Es wurde schlicht und ergreifend in IBM i umbenannt. Als ein Grund wurde damals genannt, dass Internet-Pionier Cisco den Namen "IOS" seit mehr als 20 Jahren für das „Internetwork Operating System“ in seinen Routern und Switches verwendet und geschützt hat.
Das muss kein Hindernis sein. Apple hat sich nun mit Cisco über die Namensrechte geeinigt und – anders als vor drei Jahren bei der Einführung des iPhone – einen Rechtstreit vermieden. Im Januar 2007 hatte Cisco noch die Gerichte bemüht, um Apple den Namen iPhone zu verbieten. Diesmal ging alles friedlich vonstatten; zum Preis und weiteren Details des Lizenzabkommens wurde allerdings nichts bekannt. Erst im März hatte Apple übrigens einen Rechtsstreit um den Namen „iPad“ mit Fujitsu ad acta gelegt.
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