Titelinterview
Sicherheitsdenken prägt das Rechnungswesen: Interview mit Arne Claßen, Reinhard Hahn und Wolfgang Ruf, dem Führungstrio des Finanzspezialisten K+H Software KG in Germering
Organisation
Einfacher Umstieg: Laut einer Umfrage von DV-Dialog unter Software-Experten gibt es kaum Kompatibilitätsbedenken bei dem neuen System i-Betriebssystem i5/OS V6R1.
Branche: Fertigung
Ganzheitliche Abbildung aller Prozesse: Bei der Selzer-Fertigungstechnik GmbH sorgt eine neue Logistiksoftware für eine transparente Darstellung der gesamten Prozesskette.
Exklusiv und informativ – das sind die beiden Attribute, mit denen die Veranstalter das iNN-Partner-Camp attraktiv machen wollen für ihre hochkarätige Zielgruppe. Diese Zielgruppe bilden speziell IT-Manager und -Experten, die bei den rund 10.000 System i-Anwendern in Deutschland dafür sorgen, dass die IT die Geschäftsprozesse wirtschaftlich, zuverlässig, performant und sicher unterstützt.
Knapp ein Jahr nach Vorstellung ihrer Triple-i-Strategie gab die SoftM AG auf einer Pressekonferenz am 20. Februar 2008 in München erste Ergebnisse bekannt. Triple i steht für „industry – innovation – international“ und hat neben einer verstärkten Branchenausrichtung zum Ziel, die Partnerlandschaft vor allem im Ausland zu erweitern sowie die Zahl der internationalen Versionen zu erhöhen.
Die Grouplink GmbH und die J&J Dreger Consulting GmbH haben zum 15. Februar 2008 eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Als elftes Grouplink-Mitglied erweitert Dreger IT die Allianz norddeutscher Systemhäuser bis nach Süddeutschland. Synergien sollen sich zudem in der internationalen Zusammenarbeit und bei der technologischen Kompetenz ergeben, heißt es.
Die SAP AG und der Kölner ERP-Hersteller Gus Group haben auf der Cebit eine mehrstufige Partnerschaft bezüglich der neuen On Demand-Lösung SAP Business ByDesign (BBD) bekannt gegeben. Außerdem stellte Gus diverse Verbesserungen der Produktfamilie Gus-OS vor, darunter auch ein gemeinsames Projekt mit IBM, in dem die ERP-Software ebenfalls zur On Demand-Lösung weiterentwickelt werden soll.
Die Abilis GmbH aus Stutensee darf sich mittlerweile offiziell SAP Partner Services nennen, nachdem sie bereits im April 2007 als SAP-Customer-Competence-Center (CCC) zertifiziert worden war. Als SAP Service Partner qualifizieren sich IT-Unternehmen, die die SAP Business Suite erfolgreich implementieren können – und Firmen bei der Auswahl, Einführung und dem Betrieb von SAP-Produkten unterstützen können.
Für das Finanzjahr 2008/2009 will die Infor-Tochter Varial neue Anreize für den Channel setzen, um die Verbreitung ihrer Lösungen für das Finanz- und Personalwesen zusammen mit ihren Value Added Resellern (VARs), OEM- und Vertriebspartnern zu steigern. Dazu sind zusätzliche Marketing- und Schulungsmaßnahmen und ein Zertifizierungsprogramm geplant.
Der ERP-Hersteller Psipenta Software Systems GmbH, eine hundertprozentige Tochter der Berliner PSI AG, will in Kooperation mit der CSS GmbH, Künzell, eine speziell auf seine ERP-Suite abgestimmte Applikation für das Rechnungswesen entwickeln. Bisher wurde den Kunden für das Finanz- und Personalwesen die Lösung der Varial Software AG empfohlen.
Im Rahmen ihrer Initiative „i2010“ zur Förderung der Informationsgesellschaft und der Einführung des einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrs (SEPA) hat die EU-Kommission eine Expertengruppe zum Thema elektronische Rechnungsstellung einberufen. Die in Köln ansässige Standardisierungsorganisation GS1 Germany ist Vertreter der europäischen Standardisierungsorganisationen in diesem Gremium.
Mit Hilfe der Software nn-Web Invoice können Unternehmen webbasiert und damit standortübergreifend ihre eingehenden Rechnungen prüfen. Dazu werden die Papierbelege zunächst zentral gescannt, als Tiff-Datei im Archivsystem der Firma Elo abgelegt und automatisch mittels Erkennungssoftware indexiert. Zu jeder Eingangsrechnung existiert dann ein XML-File mit den dazugehörigen Indexwerten.
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Wenn IBM in diesen Tagen das neue Betriebssystem-Release i5/OS V6R1 auf den Markt bringt, scheinen die Software-Partner gut gewappnet. Nach Informationen von DV-Dialog sind sowohl die meisten Anbieter von Tools als auch viele ERP-Hersteller kurzfristig in der Lage, kompatible Versionen ihrer Produkte fertig zu stellen, so dass zumindest aus dieser Perspektive einem raschen Umstieg nichts im Wege steht.
Mit der Freigabe der neuen Version 5.0 des Sequel Web Interface erweitert die IBV die Möglichkeiten zur Bereitstellung von System i-Daten im Internet. In Kombination mit Sequel können Anwender ein Browser-basierendes Business Intelligence-System aufbauen, inklusive Run-Time Prompts, Drill-Down-Links und Grafiken.
Portallösungen sind ein zentrales IT-Thema der kommenden Jahre. Bisher dienten sie überwiegend der Information von Kunden und potenziellen Abnehmern. Das wird sich ändern. Business to Employee-Plattformen gehören nach Einschätzung der Unternehmensberatung Capgemini bereits zu den IT-Trends des Jahres 2007. Solche Mitarbeiterportale können zwar alle Unternehmensprozesse unterstützen, besonders sinnvoll aber sind sie für das Personalwesen.
Die Bremer SoftM-Tochter Schilling Software konnte 2007 rund 30 Neukunden für ihr Personalsystem Topas gewinnen. Davon kam über die Hälfte aus dem Bereich der Anwender des früheren IBM Lohns bzw. des Nachfolgers Loga/400. Zu den Neukunden aus diesem Bereich, die 2007 von Schilling selbst im Direktvertrieb gewonnen wurden, zählen z.B. ASKI Sportartikel, Estelit Baustoffe oder Möck Musikinstrumente.
Infoniqa übernimmt vom Partner P&I AG die Lizenzrechte an der Personalsoftware Loga/400. Zudem will der österreichische System i-Spezialist gemeinsam mit der P&C Midrange, dem Böblinger Entwicklungspartner der P&I, die rund 600 Kunden betreuen. Damit wird ein neues Kapitel in der wechselvollen Geschichte der AS/400-Software IBM Lohn aufgeschlagen, die acht Jahre lang durch den Wiesbadener Personalsoftwareanbieter P&I geschrieben worden war, der sie im Jahr 2000 von IBM erworben hatte.
Direkt aus dem Logistics-Execution-System (LES) von SAP werden bei der Getränke Essmann GmbH die Kommissionier-, Transport- und Verladeprozesse gesteuert. Denn mit Hilfe des SAP-Logistik-Spezialisten IGZ und des Systemhauses Zetes Ind hat der Getränkefachgroßhändler die Informationslogistik seiner drei Lagerstandorte Lingen, Dorsten und Westerstede optimiert und dabei Pick-by-Voice-Technologie sowie Datenfunkterminals ohne jegliche Middleware in SAP eingebunden.
Der Krefelder Franchiser Fressnapf hat im zweiten Halbjahr 2007 in mehreren Landesgesellschaften die ERP-Software Greenax in Betrieb genommen. Mit der Java-basierten Software der Schweizer Bison Group werden bei Europas größter Fachmarktkette für Heimtierbedarf die Artikeldaten zentral von den jeweiligen Landesgesellschaften erfasst und via Business Data Integrator (BDI) zur elektronischen Verteilung an die Märkte und das Web-Portal Extranet bereitgestellt.
Bislang hat Carglass Deutschland, ein Spezialist für Reparatur und Neueinbau von Autoglas, über 40 Schnittstellen für die unternehmensübergreifende Geschäftsprozesskoppelung mit Kunden und Lieferanten entwickelt respektive programmiert. Dabei ist jede Schnittstelle für die Geschäftsprozessintegration auf das jeweilige externe Anwendungssystem exakt abgestimmt und berücksichtigt unterschiedlichste Datenformate. Allerdings nimmt die Programmierung jeder neuen Schnittstelle stets zwischen zwei und drei Tagen Entwicklungszeit in Anspruch.
Zum Jahreswechsel hat die Stadt Zürich im Zuge der Migration ihrer AS/400-Anwendungen das HR-Modul von SAP in sämtlichen Dienstabteilungen eingeführt. Außerdem sei das SAP-Rechnungswesen „bis auf wenige Ausnahmen“ implementiert worden, hieß es pünktlich auf dem IT-Summit zum Start des „Jahrs der Informatik 2008“ in der Schweiz. Auch das Logistik-Modul der Walldorfer sei nun bei einigen großen Abteilungen im Einsatz.
Die Edeka-Tochter Spar Handels GmbH setzt auf zentralisierte Software as a Service (SaaS)-Infrastruktur des Kölner IT-Dienstleisters Pironet NDH, der im vergangenen Jahr die Verantwortung für den Betrieb der geschäftskritischen Anwendungen von der ERP-Lösung bis zu den Desktopanwendungen übernommen hat. Darauf greifen die Nutzer nun nach dem Software as a Service (SaaS)-Verfahren zu.
Um die Anforderungen der Kunden aus Automobil- und Elektronikindustrie bereits im Standard seiner Geschäftssoftware abdecken zu können, suchte Michael Springob, Leiter Organisation bei der Selzer-Fertigungstechnik GmbH, eine Logistiksoftware, mit der sich die gesamte Prozesskette – vom Auftrag bis zur Auslieferung – transparent, nachvollziehbar und schlüssig darstellen lässt.
Die Huber Packaging Group, ein mittelständischer Hersteller von Metallverpackungen für die Industrie und Markenartikler, hat gemeinsam mit dem Projektpartner Steeb das Finanzwesen und Controlling von der DCW-Software auf SAP ERP umgestellt. Danach wurde jetzt am Jahresende 2007 bei dem Weltmarktführer für 5-Liter-Partyfässer der Startschuss für die nächste Phase einer umfassenden Einführung von SAP ERP in der Logistik gegeben.
Bis Herbst 2002 gehörte die Vest-Wood Türen GmbH noch zum Baukonzern Pfleiderer und arbeitete – wie die meisten Konzerngesellschaften – mit SAP R/3. Nach der Übernahme des Fertigungspezialisten für Türen und Zargen durch den dänischen Vest-Wood-Konzern wechselte dann jedoch die IT-Verantwortung für die Oettinger Zentrale, das sächsische Werk in Mittweida und die Vertriebsniederlassung in Gütersloh gehörten plötzlich zum Unternehmen selbst.