News Kurs

DV-Dialog > April 2008

Titelinterview
Sicherheitsdenken prägt das Rechnungswesen: Interview mit Arne Claßen, Reinhard Hahn und Wolfgang Ruf, dem Führungstrio des Finanzspezialisten K+H Software KG in Germering

Organisation
Einfacher Umstieg: Laut einer Umfrage von DV-Dialog unter Software-Experten gibt es kaum Kompatibilitätsbedenken bei dem neuen System i-Betriebssystem i5/OS V6R1.

Branche: Fertigung
Ganzheitliche Abbildung aller Prozesse: Bei der Selzer-Fertigungstechnik GmbH sorgt eine neue Logistiksoftware für eine transparente Darstellung der gesamten Prozesskette.

Titel

"Dezentrale Strukturen erfordern eine moderne Finanzsoftware!"

K+H Software

Interview mit Arne Claßen, Reinhard Hahn und Wolfgang Ruf (von links), dem Führungstrio der K+H Software KG, Germering


Midrange-Markt

Vorschau auf das iNN-Partner-Camp 2008

iNN-Partner-Camp

Exklusiv und informativ – das sind die beiden Attribute, mit denen die Veranstalter das iNN-Partner-Camp attraktiv machen wollen für ihre hochkarätige Zielgruppe. Diese Zielgruppe bilden speziell IT-Manager und -Experten, die bei den rund 10.000 System i-Anwendern in Deutschland dafür sorgen, dass die IT die Geschäftsprozesse wirtschaftlich, zuverlässig, performant und sicher unterstützt.


Triple i trägt erste Früchte

Knapp ein Jahr nach Vorstellung ihrer Triple-i-Strategie gab die SoftM AG auf einer Pressekonferenz am 20. Februar 2008 in München erste Ergebnisse bekannt. Triple i steht für „industry – innovation – international“ und hat neben einer verstärkten Branchenausrichtung zum Ziel, die Partnerlandschaft vor allem im Ausland zu erweitern sowie die Zahl der internationalen Versionen zu erhöhen.


Der elfte Partner

Jörg Dreger

Die Grouplink GmbH und die J&J Dreger Consulting GmbH haben zum 15. Februar 2008 eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Als elftes Grouplink-Mitglied erweitert Dreger IT die Allianz norddeutscher Systemhäuser bis nach Süddeutschland. Synergien sollen sich zudem in der internationalen Zusammenarbeit und bei der technologischen Kompetenz ergeben, heißt es.


System i im Fokus

Ralph Menten

Solitas und die Menten GmbH, Bergisch Gladbach, haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Damit regeln sie die Integ­ration und gemeinsame Vermarktung des Dokumentenmanagement-Systems Infostore von Solitas mit der EDI-Kommunikationsplattform i-effect von Menten.


Kooperation in Sachen Greenax

Rudolf Fehlmann

Die beiden partnerschaftlich verbundenen ERP-Spezialisten ­Bison Schweiz AG und Innovabee wollen künftig noch enger kooperieren. Im Vordergrund steht dabei die gemeinsame Vermarktung und Implementierung der ERP-Software Greenax im gesamten deutschsprachigen Raum.


GUS ist SAP-Partner

Die SAP AG und der Kölner ERP-Hersteller Gus Group haben auf der Cebit eine mehrstufige Partnerschaft bezüglich der neuen On Demand-Lösung SAP Business ByDesign (BBD) bekannt gegeben. Außerdem stellte Gus diverse Verbesserungen der Produktfamilie Gus-OS vor, darunter auch ein gemeinsames Projekt mit IBM, in dem die ERP-Software ebenfalls zur On Demand-Lösung weiterentwickelt werden soll.


Abilis ist SAP Partner Services

Die Abilis GmbH aus Stutensee darf sich mittlerweile offiziell SAP Partner Services nennen, nachdem sie bereits im April 2007 als SAP-Customer-Competence-Center (CCC) zertifiziert worden war. Als SAP Service Partner qualifizieren sich IT-Unternehmen, die die SAP Business Suite erfolgreich implementieren können – und Firmen bei der Auswahl, Einführung und dem Betrieb von SAP-Produkten unterstützen können.


Varial setzt Anreize für Partner

Für das Finanzjahr 2008/2009 will die Infor-Tochter Varial neue Anreize für den Channel setzen, um die Verbreitung ihrer Lösungen für das Finanz- und Personalwesen zusammen mit ihren Value Added Resellern (VARs), OEM- und Vertriebspartnern zu steigern. Dazu sind zusätzliche Marketing- und Schulungsmaßnahmen und ein Zertifizierungsprogramm geplant.


Software

Partnerschaft mit CSS

Alfred Keseberg

Der ERP-Hersteller Psipenta Software Systems GmbH, eine hundertprozentige Tochter der Berliner PSI AG, will in Kooperation mit der CSS GmbH, Künzell, eine speziell auf seine ERP-Suite abgestimmte Applikation für das Rechnungswesen entwickeln. Bisher wurde den Kunden für das Finanz- und Personalwesen die Lösung der Varial Software AG empfohlen.


Initiative i2010

Im Rahmen ihrer Initiative „i2010“ zur Förderung der Informationsgesellschaft und der Einführung des einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrs (SEPA) hat die EU-Kommission eine Expertengruppe zum Thema elektronische Rechnungsstellung einberufen. Die in Köln ansässige Standardisierungsorganisation GS1 Germany ist Vertreter der europäischen Standardisierungsorganisationen in diesem Gremium.


Rechnungsprüfung ergänzt Web-Invoice

Mit Hilfe der Software nn-Web Invoice können Unternehmen webbasiert und damit standortübergreifend ihre eingehenden Rechnungen prüfen. Dazu werden die Papierbelege zunächst zentral gescannt, als Tiff-Datei im Archivsystem der Firma Elo abgelegt und automatisch mittels Erkennungssoftware indexiert. Zu jeder Eingangsrechnung existiert dann ein XML-File mit den dazugehörigen Indexwerten.


Versand mit Pfiff

Mit der Software Spoolmaster von Roha werden alle Ausgabeprozesse und Formularzusteuerungen zentral in der Ablaufsteuerung definiert. Das heißt auch: Sortierte Kopien einer Rechnung können z.B. einmal als Original, als Kopie in der Buchhaltung und einmal mit Barcode im Versand gedruckt werden.


Virtualisierung managen

Thomas Leitner

Es hapert bei der Effizienz der Virtualisierung. Das konstatiert jedenfalls der Software-Konzern CA in einer weltweiten Studie zum Thema „Management von virtuellen IT-Umgebungen“.


Stand-by-Probleme statt Green IT

Grünes System- und Netzwerkmanagement will das Softwarehaus SAS mit Hilfe der Business Intelligence-Software SAS Analytics erlauben. Sie verbessert die Umweltbilanz im RZ und hilft IT-Administratoren, die IT-Auslastung ihrer Server und Netze zu optimieren und so die Energiekosten zu senken.


Hilfe beim Etikettendruck

Den Etikettendruck vereinfachen wollen die Midrange-Experten der H&S GmbH, Idstein, mit Hilfe des Tools Print2label – und zwar völlig unabhängig vom Eingangsdatenstrom und auch unabhängig von den Etikettendruckern, die eingesetzt werden sollen.


Hardware

Keine Nachrichten in dieser Ansicht.

Organisation

Einfacher Umstieg

System i-Familie

Wenn IBM in diesen Tagen das neue Betriebssystem-Release i5/OS V6R1 auf den Markt bringt, scheinen die Software-Partner gut gewappnet. Nach Informationen von DV-Dialog sind sowohl die meisten Anbieter von Tools als auch viele ERP-Hersteller kurzfristig in der Lage, kompatible Versionen ihrer Produkte fertig zu stellen, so dass zumindest aus dieser Perspektive einem raschen Umstieg nichts im Wege steht.


IBV verbessert das Web-Interface

Sequel Web Interface

Mit der Freigabe der neuen Version 5.0 des Sequel Web Interface erweitert die IBV die Möglichkeiten zur Bereitstellung von System i-Daten im Internet. In Kombination mit Sequel können Anwender ein Browser-basierendes Business Intelligence-System aufbauen, inklusive Run-Time Prompts, Drill-Down-Links und Grafiken.


Employee Self Services

Alexander Spitzer

Portallösungen sind ein zentrales IT-Thema der kommenden Jahre. Bisher dienten sie überwiegend der Information von Kunden und potenziellen Abnehmern. Das wird sich ändern. Business to Employee-Plattformen gehören nach Einschätzung der Unternehmensberatung Capgemini bereits zu den IT-Trends des Jahres 2007. Solche Mitarbeiterportale können zwar alle Unternehmensprozesse unterstützen, besonders sinnvoll aber sind sie für das Personalwesen.


Schilling Ablöse-Geschäfte mit Topas

Topas Informationssysteme

Die Bremer SoftM-Tochter Schilling Software konnte 2007 rund 30 Neukunden für ihr Personalsystem Topas gewinnen. Davon kam über die Hälfte aus dem Bereich der Anwender des früheren IBM Lohns bzw. des Nachfolgers Loga/400. Zu den Neukunden aus diesem Bereich, die 2007 von Schilling selbst im Direktvertrieb gewonnen wurden, zählen z.B. ASKI Sportartikel, Estelit Baustoffe oder Möck Musikinstrumente.


Vorteile moderner Personalsoftware

Dr. Ralf Gräßler

Kommentar von Dr. Ralf Gräßler, Geschäftsführender ­Gesellschafter der Veda GmbH in Alsdorf


P&I verkauft Loga/400

Siegfried Milly

Infoniqa übernimmt vom Partner P&I AG die Lizenzrechte an der Personalsoftware Loga/400. Zudem will der österreichische System i-Spezialist gemeinsam mit der P&C Midrange, dem Böblinger Entwicklungspartner der P&I, die rund 600 Kunden betreuen. Damit wird ein neues Kapitel in der wechselvollen Geschichte der AS/400-Software IBM Lohn aufgeschlagen, die acht Jahre lang durch den Wiesbadener Personalsoftwareanbieter P&I geschrieben worden war, der sie im Jahr 2000 von IBM erworben hatte.


Anwendungen

Hier spricht SAP LES...

Voice-Picker

Direkt aus dem Logistics-Execution-System (LES) von SAP werden bei der Getränke Essmann GmbH die Kommissionier-, Transport- und Verladeprozesse gesteuert. Denn mit Hilfe des SAP-Logistik-Spezialisten IGZ und des Systemhauses Zetes Ind hat der Getränkefachgroßhändler die Informationslogistik seiner drei Lagerstandorte Lingen, Dorsten und Westerstede optimiert und dabei Pick-by-Voice-Technologie sowie Datenfunkterminals ohne jegliche Middleware in SAP eingebunden.


Eigenentwicklung wird abgelöst

Otto Geilenkirchen

Der mittelständische Pharma-Großhändler Otto Geilenkirchen OHG mit Sitz in Aachen und Niederlassung in Mönchengladbach will ein ERP-Komplettpaket aus Branchensoftware, Hardware und Services des Hamburger Softwarehauses International Business Systems (IBS) einführen.


Auslandstöchter angebunden

Fressnapf

Der Krefelder Franchiser Fressnapf hat im zweiten Halbjahr 2007 in mehreren Landesgesellschaften die ERP-Software Greenax in Betrieb genommen. Mit der Java-basierten Software der Schweizer Bison Group werden bei Europas größter Fachmarktkette für Heimtierbedarf die Artikeldaten zentral von den jeweiligen Landesgesellschaften erfasst und via Business Data Integrator (BDI) zur elektronischen Verteilung an die Märkte und das Web-Portal Extranet bereitgestellt.


Carglass sieht klar bei Schnittstellen

Carglass Deutschland

Bislang hat Carglass Deutschland, ein Spezialist für Reparatur und Neueinbau von Autoglas, über 40 Schnittstellen für die unternehmensübergreifende Geschäftsprozesskoppelung mit Kunden und Lieferanten entwickelt respektive programmiert. Dabei ist jede Schnittstelle für die Geschäftsprozessinteg­ration auf das jeweilige externe Anwendungssystem exakt abgestimmt und berücksichtigt unterschiedlichste Datenformate. Allerdings nimmt die Programmierung jeder neuen Schnittstelle stets zwischen zwei und drei Tagen Entwicklungszeit in Anspruch.


Im Zeit- und Budget-Plan

Zum Jahreswechsel hat die Stadt Zürich im Zuge der Migration ihrer AS/­400-Anwendungen das HR-Modul von SAP in sämtlichen Dienstabteilungen eingeführt. Außerdem sei das SAP-Rechnungswesen „bis auf wenige Ausnahmen“ implementiert worden, hieß es pünktlich auf dem IT-Summit zum Start des „Jahrs der Informatik 2008“ in der Schweiz. Auch das ­Logistik-Modul der Walldorfer sei nun bei einigen großen Abteilungen im Einsatz.


Spar nutzt SaaS-Verfahren

Die Edeka-Tochter Spar Handels GmbH setzt auf zentralisierte Software as a Service (SaaS)-Infrastruktur des Kölner IT-Dienstleisters Pironet NDH, der im vergangenen Jahr die Verantwortung für den Betrieb der geschäftskritischen Anwendungen von der ERP-Lösung bis zu den Desktopanwendungen übernommen hat. Darauf greifen die Nutzer nun nach dem Software as a Service (SaaS)-Verfahren zu.


Branche

Ganzheitliche Abbildung aller Prozesse

Um die Anforderungen der Kunden aus Automobil- und Elektronikindustrie bereits im Standard seiner Geschäftssoftware abdecken zu können, suchte Michael Springob, Leiter Organisation bei der Selzer-Fertigungstechnik GmbH, eine Logistiksoftware, mit der sich die gesamte Prozesskette – vom Auftrag bis zur Auslieferung – transparent, nachvollziehbar und schlüssig darstellen lässt.


Lemken will Workflow-Erfolge ernten

Lemken

Die Lemken GmbH, ein Hersteller von landwirtschaftlichen Geräten mit Hauptsitz in Alpen am Niederrhein, führt das Dokumentenmanagement- und Workflow-System Easy Enterprise.x und Easy Documents ein.


Huber packt SAP ERP aus

Steeb-Huber Packaging

Die Huber Packaging Group, ein mittelständischer Hersteller von Metallverpackungen für die Industrie und Markenartikler, hat gemeinsam mit dem Projektpartner Steeb das Finanzwesen und Controlling von der DCW-Software auf SAP ERP umgestellt. Danach wurde jetzt am Jahresende 2007 bei dem Weltmarktführer für 5-Liter-Partyfässer der Startschuss für die nächste Phase einer umfassenden Einführung von SAP ERP in der Logistik gegeben.


Axapta als SAP-Nachfolger

Bis Herbst 2002 gehörte die Vest-Wood Türen GmbH noch zum Baukonzern Pfleiderer und arbeitete – wie die meisten Konzerngesellschaften – mit SAP R/3. Nach der Übernahme des Fertigungspezialisten für Türen und Zargen durch den dänischen Vest-Wood-Konzern wechs­elte dann jedoch die IT-Verantwortung für die Oettinger Zentrale, das sächsische Werk in Mittweida und die Vertriebsniederlassung in Gütersloh gehörten plötzlich zum Unternehmen selbst.


Brennpunkt

IT-Themen im Fokus

Aktuelle Ausgabe > Juli-August 2010

Highlights der aktuellen Ausgabe von DV-Dialog...


Happy Birthday DV-Dialog!

25 Jahre News und Trends aus dem Midrange-Markt


Quartett für Einsteiger: Neue Power7-Server der IBM

Bildquelle: IBM

Armonk/Stuttgart-Ehningen, 17. August 2010 – Heute erfolgte bei IBM wie erwartet die vorgezogene...


„Cloud Computing fällt nicht vom Himmel, sondern ist eine evolutionäre Entwicklung!“

Im Gespräch mit Bernd Schierholz, Direktor Geschäftsbereich Mittelstand und Partnership Solution...


Neues vom IBM Partner Camp 2010

Podiumsdiskussion

Ende August ist die Familie der Power Systems komplett auf Power7-Basis erhältlich. Das war...


„IT-Maßanzug“ geschaffen

Deuka

Im Herbst des Jahres 2005 erteilten die damaligen Schwesterfirmen „Deuka, Deutsche Tiernahrung“ und...


„Unternehmenscockpits gewinnen rasant an Bedeutung”

Im Gespräch mit Dieter Mayer (re.), Geschäftsführer der aruba informatik GmbH, und dem...


IBM zieht die Power7-Einstiegsmodelle vor

Bildquelle: IBM

Bergisch Gladbach, 19. Juli 2010 – Bis Ende August wird IBM die Familie der Power Systems komplett...


LTO5 mit IBM i zum Laufen gebracht

Bildquelle: IBM

Bergisch Gladbach, 9. Juli 2010 – Manchmal geht alles ganz schnell. Berichteten wir noch am...


Vertrag verlängert

Barbara Robidoux

Der Speicherhersteller EMC hat Ende April die Erweiterung und Verlängerung eines wichtigen...


SAP als Backbone

Namhafte OEMs wie BMW werden von Dr. Schneider mit Kunststoffteilen beliefert.

Mit der neuen Version seiner Automotive-Lösung Xpert 4.1 hat Infor einen langjährigen Kunden zurück...


SaaS verdrängt traditionelle ERP-Konzepte

Matthias Budde

München, 18. Juni 2010 – Der Kostendruck in der IT verändert die Geschäftsmodelle der Hersteller...


„Ich habe alles dafür getan, dass die Comparex-Belegschaft zusammenbleibt!“

Interview mit Rudolf Fehlmann, dem CEO des ERP-Herstellers Bison Group


IBM voller Power und Optimismus

Mit viel Schwung ist IBM ins neue Jahr gestartet und hat in den ersten drei Monaten mit 2,6 Mrd....


Rendezvous am Rübenfeld

Das Navigieren von Fahrzeugen zu beweglichen Zielen gehört zu den Königsdisziplinen der Telematik....