21.03.2012
Unternehmen

Neue HR-Suite jetzt auch für DB2 und Websphere

Veda weitet Partnerschaft mit IBM aus

Nach einem dreitägigen Workshop im Innovation Center in Ehningen hat die Alsdorfer Veda GmbH ihre Zusammenarbeit mit IBM von der reinen Hardware- auf die Softwareebene ausgeweitet.


Das IBM Innovation Center (IIC) befindet sich in der neuen IBM-Zentrale in Ehningen

Mehr als 900 Unternehmen – vom Mittelstand bis zum Großkonzern – nutzen Lösungen in den Bereichen Human Resources, Finance & Accounting von Veda, viele auch auf der AS/400 und ihren Nachfolgemodellen. Die neue Generation J-Ware+ der Personalsoftware der Alsdorfer bewies nun im IBM-Labor ihre Plattformoffenheit und Lauffähigkeit auf DB2 und Websphere.

Mit dieser Erweiterung des Plattformspektrums von J-Ware+ will Veda speziell im Umfeld der Serverplattform IBM i integrierte Lösungen im Bereich des HR-, Bildungs- und Kompetenzmanagements anbieten. Die Ergänzung der bisherigen Datenbank-Alternativen soll für Kunden und Interessenten mit AS/400-Historie den Einstieg in moderne HR-Prozesse technisch vereinfachen.

"Die Entwicklung von Software ist ein evolutionärer Prozess", erklärte Vedas Produktmanager Thomas Lindt vor zwei Jahren im Interview mit DV-Dialog die Vorgehensweise. "Dieser Prozess muss die Anforderungen von Technik und Anwendung auf einen Nenner bringen. Die Produktlinie J-Ware+ symbolisiert das durch ein Pluszeichen als Symbol für die konsequente Weiterentwicklung der aktuellen Produktlinie J-Ware."

Um an dieser evolutionären Entwicklung zu partizipieren, müssen Anwender sich von Vedas speziell auf die AS/400 zugeschnittene Classic Line verabschieden und auf J-Ware setzen, dass sich bereits seit sechs Jahren in der Praxis bewährt. "Wir rücken bei dieser Produktlinie die Prozesse absolut in den Mittelpunkt", betont Lindt. Mit der Implementierung gehe eine Prozessanalyse einher, als Grundlage für den Einstieg in ein zielgerichtetes Change Management. Der Kunde erhalte so die Möglichkeit einer akkuraten Prozessüberwachung, um beispielsweise lange Liegezeiten von Dokumenten oder andere Schwachstellen eines Prozesses feststellen zu können.

„Uns ist sehr daran gelegen, dass unsere Partner Lösungen aus einem Guss bieten können“, erklärt Kurt Armbruster, IDR Technology Executive bei IBM Deutschland. „In den drei Tagen im IBM Innovation Center hat Veda gezeigt, dass die neue Lösungsgeneration die technischen Voraussetzungen für eine einfache Portierung mitbringt.“

Das IBM Innovation Center (IIC) in Ehningen unterstützt die Geschäftspartner dabei - mit moderner Technologie, Expertenwissen und Schulungen. Dort gibt es auch aktuelle Power7-Systeme zum Testen und Validieren von Partnerlösungen in vorbereiteten Hard- und Softwareumgebungen. Es lassen sich auch Performance-Tuning- und Skalierbarkeitstests durchführen.

Das IIC hilft Softwarehäusern so bei der Optimierung ihres Angebots auf IBM-Hardware und der Integration ihre Anwendungen mit IBM-Software. Es gibt auch konkrete Hilfestellung von IBM-Experten bei der Portierung auf IBM-Technologien, beim Test auf IBM-Hardware und Beratung bei der Implementierung hinsichtlich Design, Migration und Best Practices.

„Wir helfen bei der Portierung von Lösungen auf IBM-Software“, sagt Christian Jendreczek, Manager des IIC in Ehningen. „Ob es um Umstellung von Lotus-Lösungen via Xpages, um die Anbindung von Lotus Connections, Tivoli-Security-Lösungen oder IBM Compiler geht: Zu allen Software-Produkten erhalten ISVs bei der Migration professionelle Unterstützung.“ Ein anderes Beispiel sei die Unterstützung bei der Integration von Cognos-Reporting als zeitgemäßes Berichtswesen, das sich in bestehende Business-Intelligence-Lösungen beim Kunden integrieren lässt.

www.ibm.com/de

www.veda.net

Das IBM Innovation Center

VEDA-ANWENDUNGEN STABIL UND FEHLERFREI UNTER IBM I V7

Bildquelle: IBM


In der aktuellen DV-Dialog Ausgabe 7-8/2014 haben wir die Top 10 der größten System-i- und AS/400-Häuser in Deutschland ermittelt.
Laden Sie sich die tabellarische Übersicht gleich hier herunter.

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Einsatz von Standardsoftware und Case-Tools im Mittelstand

Im Gespräch mit DV-Dialog erläutern Barbara und Siegfried M. Hartmann, die beiden Gründer des Softwarehauses SMH, den Einsatz von Standardsoftware und Case-Tools bei der Gestaltung einer modernen IT-Umgebung für den Mittelstand.

 

 

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