Dehn + Söhne konsolidieren heterogene Software-Landschaft
Spannungsschutz auch in der IT
Dehn + Söhne hat All for One Steeb mit der Ablösung seiner heterogenen Software-Landschaft auf der AS/400 durch die SAP-Branchenlösungen All for Electric und All for Metal beauftragt. Geplant ist, die enge Verzahnung der kaufmännischen Bereiche mit Konstruktion und Entwicklung als zusätzlichen Wachstumsmotor zu nutzen.

Überspannungsschutz von Dehn: Vibrations- und schocksicher
Dehn + Söhne, ein weltweit in 60 Ländern aktiver Hersteller für Überspannungsschutz, Blitzschutz/Erdung und Arbeitsschutz mit rund 1.500 Mitarbeitern, ist ein Familienunternehmen in vierter Generation aus der Oberpfalz. „Wir wollen auch in Zukunft kräftig wachsen und dazu von der Innovationsfähigkeit zukunftsorientierter Prozess- und IT-Architekturen profitieren“, begründet Firmenchef Dr. Philipp Dehn die Entscheidung, die historisch gewachsenen Individuallösungen und das bisher genutzte ERP-System Semiramis von Comarch durch SAP-Branchenlösungen von All for One Steeb komplett abzulösen. Die Soll-Konzeption des Projektes beginnt jetzt.
„Wir haben bisher viele Einzellösungen, die nicht so unbedingt stabil waren“, nennt Dehn ein weiteres Motiv für den Wandel. Er wünscht sich mit SAP einen stabilen Partner, denn Stabilität der IT sei für das angestrebte Wachstum wesentlich. Außerdem stünden Nachfolgeregelungen bei Führungspersonen an, so dass man sich mit der Frage nach der IT-Landschaft der Zukunft beschäftigen musste und dann in einen „relativ intensiven Evalierungsprozess“ gegangen sei, der mit der Vertragsunterzeichnung auf der Cebit zu Ende ging.
Vorgesehen ist, die Umstellung auf die SAP-Branchenlösungen All for Electric und All for Metal mit einem „Big Bang“ in der Firmenzentrale in Neumarkt in der Oberpfalz zu beginnen – und die langjährig genutzte Hardware-Plattform weiter zu nutzen. Als Grundlage für die eigentliche Implementierung der Softwarelösungen dient ein Fachkonzept, das jetzt gemeinsam erarbeitet wird. Ausgewählte Unternehmensprozesse werden dabei untersucht und in Form von „Best Practices“ in neuen Sollprozessen justiert und optimiert. Hier soll auch das Branchen-Know-how von All for One Steeb aus ähnlich gelagerten Einführungsprojekten aus der Elektro- und Metallindustrie einfließen.
Während der Schwerpunkt zunächst auf den Abläufen im Stammhaus in Deutschland liegt, werden in späteren Projektphasen schrittweise auch die Auslandsgesellschaften, zum Beispiel in China, einbezogen. Geplant ist, sie per „Roll Out“ in die neue, dann durchgängige Gesamtlösung für Dehn + Söhne einzubinden. Dazu soll auch das SAP Product Lifecycle Management (PLM) mit „Product Structure Synchronization“ und „Collaborative Product Development“ eingeführt werden, einschließlich der Anbindungen für die CAD-Systeme von Catia und Inventor.
Bildquelle: Dehn + Söhne GmbH
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