Innovaphone PBX beschert Vergölst handfeste Kostenvorteile
Reifenhändler setzt auf IP-Telefonie
Der Reifenfachhändler Vergölst stattet die rund eigenen 200 Fachbetriebe zwischen Friedrichshafen und Kiel mit neuen, IP-basierten Telefonanlagen aus.

Mit den neuen IP-Telefonen stellt Vergölst wie hier in Neu-Ulm kostengünstiger die Erreichbarkeit der Service-Techniker sicher
Die Hannoveraner Continental-Tochter Vergölst ist mit über 350 Fachbetrieben in ganz Deutschland vertreten, davon etwa 42 Prozent als Franchise-Partner. Im eigenen Filialnetz sind über 1.600 Mitarbeiter beschäftigt, die zum Start der Winter- und Frühjahrssaison regelmäßig einen regelrechten Kundenansturm erleben. Dabei ist das Geschäft längst nicht mehr auf den reinen Reifenservice beschränkt, denn Vergölst bietet auch Inspektionen, Bremsenservice, den Einbau von Rußfiltern, Windschutzscheiben und Stoßdämpfern sowie die Wartung von Klimaanlagen an.
Um die Verteilung der Anrufe besser steuern zu können, die Wartung der Telefonanlagen zu erleichtern und gleichzeitig den damit verbunden Aufwand zu reduzieren, wurden jetzt die rund 200 firmeneigenen Fachbetriebe mit neuen Telefonanlagen von Innovaphone ausgestattet. Die IT-Abteilung hatte nach einer Lösung gesucht, um die Telefonie-Infrastruktur über alle Standorte hinweg zu vereinheitlichen.
Zuvor waren an den einzelnen Firmenstandorten meist mehrere unterschiedliche TK-Lösungen anzutreffen: Von der analogen Telefonanlage bis zu ISDN-Systemen mit einem oder mehreren Kanälen, teils gemietet, teils gekauft. Das hat sich mit dem „Innovaphone PBX“ geändert. Auf Basis dieses lupenreinen IP-Telefoniesystems entstand eine einheitliche und vor allem kostengünstige Kommunikationsinfrastruktur für alle Standorte, die einfach zu administrieren ist und sich ohne großen Aufwand mit den selbst entwickelten ERP- und CRM-Systemen vernetzen lässt. Überzeugen konnte die neue Lösung auch in puncto Flexibilität; so konnten etwa die vorhandenen DECT-Systeme in die neue Lösung eingebunden werden.
Indes, der organisatorische und logistische Aufwand für die Umrüstung war beträchtlich. Schließlich mussten erst die Voraussetzungen geschaffen werden, um die 290 Anlagen mit 685 Festnetz- und 420 schnurlosen Telefonen sowie 65 Sendeverstärkern installieren zu können. Um alle Fachbetriebe auf einen einheitlichen Stand zu bringen, erhielten sie bei der Installation der neuen Anlagen mit einer strukturierten Verkabelung auf neuestem Stand der Technik. Dabei waren Kabelstränge in einer Gesamtlänge von rund 75.000 Metern zu verlegen. Zudem haben die Techniker neue Datenschränke und etwa 1.400 neue Datendosen installiert.
An der PBX von Innovaphone, bestehend aus Gateways und einer Familie von IP-Telefonen, wussten die Auftraggeber besonders zu schätzen, dass sich die Wartung auf der zentralen Einheit bewerkstelligen und alle Änderungen problemlos an sämtliche angeschlossenen Teilnehmer replizieren ließen. Mussten früher selbst kleinere Wartungsarbeiten in den Filialen direkt vor Ort von externen Servicetechnikern vorgenommen werden, erledigen heute interne Fachleute das Problem von der Firmenzentrale aus. Per Web-Browser kann die IT-Abteilung auf jedes Gerät an jedem x-beliebigen Standort zugreifen. Das reduziert den Wartungsaufwand erheblich und beschert dem Reifenspezialisten demzufolge handfeste Kostenvorteile.
Bildquelle: Vergölst
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