11.10.2011
Business Intelligence
Von: Berthold Wesseler

Neue BI-Generation für „Social decision making“

Qlikview 11 angekündigt

Gemeinsame Entscheidungen sowie den Datenüberblick zu verbessern – das verspricht Qliktech mit der neuen Version 11 seiner Business Intelligence (BI)-Software Qlikview, die Daten und Anwender über eine kollaborativen und mobile Plattform verbindet.


Anthony Deighton, Technikvorstand bei Qliktech

Mit Qlikview 11 können mehrere Anwender an verschiedenen Orten nun mit dem gleichen BI-Dashboard arbeiten und so gemeinsam Entscheidungen vorbereiten und treffen. Technikvorstand Anthony Deighton nennt das „Social decision making“, weil bei Entscheidungen vor allem der soziale Aspekt, also die Interaktion mit anderen Personen, relevant sei. Deshalb sei auch die Kommentierung Andere Verbesserungen gebe es im Bereich der vergleichenden Analyse, bei der assoziativen Suche sowie bei der Unterstützung zusätzlicher Smartphones und Tablet-PCs. Zudem seien Verbesserungen bei Verwaltung sowie Security für Großkunden implementiert worden.

Neu ist die Möglichkeit des interaktiven Vergleichens von Anwender-definierten Gruppen. „Unsere Vision basiert auf der Erkenntnis, dass Entscheidungen nicht isoliert getroffen werden, sondern durch soziale Interaktion“, so Deighton in einer Pressemitteilung, etwa in Form von Diskussionen in Echtzeit und geteilten Einblicken. Die neue Software erleichtere die Zusammenarbeit von Arbeitsgruppen und Teams, um gemeinsam Daten zu analysieren – auch Daten von der AS/400. QlikView 11 bietet dazu Wizards sowie Out-of-the-box-Konnektoren etwa zu SAP, Informatica oder Salesforce.com.

Qlikview-Anwender können andere Benutzer einladen, um live und interaktiv gemeinsam an einer Session teilzunehmen. Der eingeladene Anwender benötigt dafür nicht einmal eine Lizenz. Alle Teilnehmer einer solchen kollaborativen Session interagieren mit der gleichen App und sehen live, was sich gerade verändert – egal ob vom Tablet, Desktop-Computer oder Laptop aus. Unterstützt werden neben Touchscreen-Tablets wie Apple iPad, Android-Tablets und Blackberry Playbook auch das iPhone oder Android-Smartphones, indem dort Tabellen oder Grafiken einzeln gezeigt werden.

„So können die Nutzer schneller Entscheidungen treffen, unabhängig von Ort, Zeit oder Gerät“, erklärt Deighton. „Anwender erhalten zudem weitere Features in den Bereichen Kollaboration und Mobile. IT-Manager profitieren davon, dass die Verwaltung vereinheitlicht wurde und so eine bessere Kontrolle und Übersicht möglich ist. Dies gibt IT-Abteilungen Zeit und Ressourcen, um anderen Abteilungen die Benutzung des BI-Tools zu ermöglichen.”

Den Benutzern ist es möglich, Notizen direkt und live in der Applikation zu setzen sowie Kommentare anderer Benutzer zu beantworten. Dies könnte während der Erstellung einer App eine Information über das Design oder die Darstellung der Daten sein. Über die Kommentarfunktion lassen sich auch Fragen stellen und beantworten sowie Bewertungen der Daten übermitteln. Notizen und Kommentare können auch in Form von Diagrammen, Grafiken oder Visualisierungen definiert werden – und sind auch über Thread-Diskussionen zugänglich.

Die vergleichende Analyse wird bei der Gegenüberstellung von verschiedenen Datensets im Rahmen von sogenannten „Marktkorb-Analysen“ verwendet, wie im Handel oder für Aktien-Performance-Analysen. Wenn Anwender beispielsweise den Verkaufserfolg von zwei oder mehreren Produktgruppen vergleichen möchten, wählen sie verschiedene Elemente aus jeder Gruppe aus und Qlikview arrangiert diese automatisch nebeneinander – so sind die Inhalte gut zu überblicken, verteilt auf Regionen, Zeitzonen oder andere Merkmalen.

www.qlikview.de

Bildquelle: Qliktech


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