Hardware-Marge auf fast 40 Prozent verbessert
Power Systems beflügeln IBM
Vor allem wegen Wechselkurseffekten und starker Hardware-Geschäfte konnte IBM im 3. Quartal 2011 bei Umsatz und Gewinn zulegen; der Umsatz mit Power Systems stieg um 15 Prozent.

IBM-Finanzchef Mark Loughridge: „Großartige Performance der Power Systems“
Beim Umsatz wuchs IBM im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 8 Prozent auf 26,2 Mrd. Dollar; unter dem Strich blieben 3,8 Mrd. Dollar Gewinn, 7 Prozent mehr als im Vorjahr. Ohne Wechselkurseffekte lag das Umsatzplus aber nur bei 3 Prozent, was die Aktionäre enttäuschte. In der Region EMEA stagnierte das Geschäft währungsbereinigt sogar. Zahlen für Deutschland gab IBM nicht bekannt; allerdings attestierte Finanzchef Mark Loughridge Spanien (+9 Prozent) und England (+5 Prozent) „gutes Wachstum“.
Noch stärker als das Software-Geschäft (+13 Prozent) wuchs der Umsatz mit Power Systems. Sie bilden derzeit den Motor des Hardware-Geschäftes; die Systems & Technology Group (STG) erzielte mit 4,5 Mrd. Dollar rund 4 Prozent mehr Umsatz und mit 0,3 Mio. Dollar sogar 8 Prozent mehr Gewinn vor Steuern. Ihre Bruttomarge verbesserte die STG um 3,4 Prozentpunkte auf 39,8 Prozent.
Loughridge freute sich über die „großartige Performance“ mit den Power Systems, die in jedem der letzten 14 Quartale Marktanteile hinzu gewonnen hätten. Auch an die bisherigen Erfolge bei „Competitive Takeouts“ habe man anknüpfen können. „In diesem Quartal haben wir mehr als 250 Server anderer Hersteller mit Power Systems im Wert von über 225 Mio. Dollar ablösen können“, so Loughridge. „Knapp die Hälfte diese Geschäftes kam von HP, die andere von Oracle/Sun“.
Bildquelle: IBM
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