03.02.2012
Collaboration
Von: Berthold Wesseler

MCA intensiviert die Aktivitäten rund um „Unified Communications“

JTAPI-Schnittstelle und CTI-Partnerschaft

Das auch im AS/400-Markt erfahrene Stolberger Systemhaus MCA intensiviert die Zusammenarbeit mit dem Berliner CTI-Spezialisten Ilink und stellt eine JTAPI-Schnittstelle zur Verbindung von Telefonie und Java-Applikationen vor.


MCA-Geschäftsführer Michael Knauff erweitert „das technologische Spektrum, auf dem wir für Kunden strategische Unified-Communications-Lösungen aufbauen können!“

Ilink bringt in die Kooperation seine Middleware Team Call TAP für die Computer/Telephonie-Integration (CTI) ein. „Team Call mit seiner Fähigkeit, Java-Anwendungen, IBM Sametime, Lotus Notes oder andere Business-Anwendungen mit Telefonanlagen zu verbinden, erweitert das technologische Spektrum, auf dem wir für Kunden strategische Unified-Communications-Lösungen aufbauen können“, erläutert MCA-Geschäftsführer Michael Knauff. Außerdem nutze man auch die Ilink-Software für Audio- und Video-Conferencing, integriert in die Collobaration-Plattform Sametime.

MCA als Spezialist für Unified Communications entwickelt auf dieser Plattform und mit der eigenen Software Konvy UC Kommunikationsprozesse für Vertrieb, Service, Einkauf und andere kommunikative Geschäftseinheiten. Konvy UC verbindet die durch Team Call angebotenen UC-Dienste mit Geschäftsprozess-Funktionen, die Nachrichten multimedial in Unternehmen verteilen, mit Informationen aus Datenbanken und Geschäftsanwendungen verbinden und für Mitarbeiter in Communication-Cockpits aufbereiten.

„In der Kooperation verbinden sich die technische und die betriebswirtschaftliche ‚Schicht’ von Unified Communications“, sagt Ilink-Geschäftsführer Carsten Gericke. „Damit können wir unseren Kunden im Vergleich zu rein technisch orientierten Anbietern gemeinsam einen klaren Mehrwert bieten.“ Die „Telephony Access Plattform“ Team Call TAP überwache die Telefonanlage und leitet eingehende Anrufe an die verbundene Client-Anwendung weiter. Die Funktionen der TK-Anlage würden so für die Verarbeitung in Software-Applikationen wie Konvy frei verfügbar. Team Call unterstütze dabei CSTA, STLI, TAPI und JTAPI als Schnittstellen zur Telekommunikationswelt.

Konvy, eine Software für VoIP, CTI, Unified Messaging und Fax, fügt er sich als Kommunikationskomponente in eine service-orientierte oder klassische IT-Architektur ein, aber auch als Applikationserweiterung von ERP-, CRM-, Contact-Center-  oder Warenwirtschaftslösungen oder auch als Stand-Alone-Applikation in Form eines Servers. Dabei bietet MCA mit JTAPI auch eine Schnittstelle, um von Java-Applikationen aus die Telefonanlagen aller wichtigen Hersteller anzusteuern.

Konkret bedeutet dies laut Knauff, dass sich damit Telefoniefunktionen in Java- und Weblösungen integrieren lassen und Nutzer aus diesen Applikationen heraus telefonieren können. So könne sich der Browser aus User-Sicht zur Kommunikationszentrale auf dem Arbeitsplatz-PC entwickeln. Dies sei vor allem für Unternehmen von großem Wert, die Webapplikationen an mehreren, auch weltweit verteilten Standorten nutzen. Sie greifen via JTAPI von allen Standorten aus auf eine zentrale Telefonanlage zu, sodass im Extremfall ein Unternehmen trotz beliebig vieler Niederlassungen mit nur einem einzigen System auskommt.

JTAPI ist laut Knauff bereits bei den ersten Kunden im Einsatz. Dort habe das Interface dazu beigetragen, web-basierende Kommunikationsprozesse zu optimieren und gleichzeitig die Telekommunikationskosten zu senken.

www.mca-gmbh.de

www.ilink.de

Bildquelle: MCA GmbH


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