Den Spender im Blick: CBM führt Unitop ein
GOB in integrierter Mission
Die Christoffel-Blindenmission (CBM) will mit der Umstellung auf die Software Unitop Fundraising der GOB Software & Systeme ihre Prozesse effizienter gestalten. Derzeit setzt die 1908 gegründete Entwicklungshilfeorganisation, die aktuell rund 800 Projekte in 89 Ländern weltweit unterstützt, in der IT noch auf verschiedene, über Jahrzehnte gewachsene Insellösungen.

Die Hände eines blinden Mädchens im Rehabilitationszentrum in Port-au-Prince/Haiti, das von der CBM unterstützt wird, gleiten über die erhabenen Punkte eines Textes in Punktschrift (Braille).
Die daraus resultierenden Schwierigkeiten: eine doppelte und damit fehleranfällige Datenhaltung sowie ein hoher Handlingaufwand. „Zusätzlich wird unsere AS/400-basierte ERP-Lösung nicht mehr weiterentwickelt“, erklärt Alexander Kindinger, Verantwortlicher IT und Organisation bei der CBM. Das sei der Anstoß gewesen, sich neu zu orientieren, um in Zukunft von einer integrierten Lösung profitieren zu können, die alle Anforderungsbereiche abdeckt.
Kindinger war es wichtig, künftig alle Arbeitsbereiche mit nur noch einer Lösung abzudecken: vom Spenden- und Kampagnenmanagement über die Zahlungsanalyse und die Finanzbuchhaltung bis hin zur Warenwirtschaft. Darüber hinaus sollten auch das Dokumentenmanagement und das Thema „Business Intelligence“ mit einbezogen werden.
Nach der Ausschreibung entschied sich die CBM, vier Unternehmen zur Präsentation einzuladen – darunter die GOB, die mit ihrer Fundraising-Software auf Basis von Microsoft Dynamics NAV letztendlich den Auftrag erhielt, auch weil die laut Kindinger „bereits im Standard einen Großteil unserer Anforderungen abdeckt. Das konnte uns keine andere Lösung bieten.“ Zusätzlich unterstützt GOB die CBM auch im Bereich der Systemtechnik sowie beim Wechsel von Lotus Notes auf Microsoft Outlook. In Zukunft sollen rund 100 User gleichzeitig mit der neuen Lösung arbeiten.
Aktuell läuft in die Implementierung. Eine Herausforderung sind dabei die Detailanforderungen; so gilt es etwa, einen sehr großen Adressbestand effizient zu verwalten. Hinzu kommen die Häufigkeit von Anschreiben sowie der Versand von Spendenbescheinigungen an 550.000 aktive Spender. „Entsprechend hoch sind die benötigten Kapazitäten bei der Bankdatenverarbeitung“, verdeutlicht Kindinger. Darüber hinaus sei vor allem am Jahresende ein stabiles System gefragt: Hier werden mehrere zehntausend Dankesbriefe und Spendenbescheinigungen parallel ausgedruckt und versendet.
Bildquelle: CBM
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