EU zeichnet IBM für 27 energieeffiziente Rechenzentren aus
Energieverbrauch im Griff
IBM gibt heute bekannt, dass die Europäische Kommission 27 ihrer Rechenzentren in Europa für ihre Energieeffizienz ausgezeichnet hat.

Der lange Zeit stabile Anteil des Energieverbrauchs an der Entwicklung der RZ-Kosten
Die jetzt ausgezeichneten 27 „grünen Rechenzentren“ repräsentieren über 70 Prozent der Outsourcing-Kapazität der IBM in 15 Europäischen Ländern – auch in Deutschland. „Rechenzentren waren schon immer ein wichtiger Teil von IBM und machen einen bedeutenden Anteil an unserem Energieverbrauch aus", sagt Harry van Dorenmalen, Chairman von IBM Europa. Die Verbesserungen, die in den Rechenzentren erreicht wurden, hätten auch geholfen, das selbst gesteckte Ziel aus dem Jahr 2007 zu erreichen, die IT-Kapazität in den IBM-Rechenzentren innerhalb von drei Jahren zu verdoppeln, ohne den Energieverbrauch zu erhöhen.
Die Auszeichnung basiert auf dem Verhaltenskodex (Code of Conduct) der Europäischen Union für Rechenzentren. Dieser EU-Verhaltenskodex wurde als Antwort auf steigenden Energieverbrauch durch Rechenzentren geschaffen. Die EU möchte RZ-Betreiber ermutigen, den Energieverbrauch kosteneffektiv zu verringern, ohne die eigentlichen RZ-Aufgaben zu beeinträchtigen.
RZ-Überprüfungen basieren dabei auf einer Reihe von Best Practices zur Verringerung von Energieverlusten. Dazu gehören u.a. der Einsatz energieeffizienter Hardware, der Einsatz freier Kühlung und die Einhausung von Kaltgängen. Ein Indikator dafür, wie effizient ein Rechenzentrum seine Energie einsetzt, ist die „Power usage effectiveness“ (PUE). Je kleiner deren Wert, desto besser ist die Energieeffizienz. Im Mai 2011 bewertete das Uptime Institute die IBM-Rechenzentren mit 1,65 PUE; der Branchendurchschnitt liegt bei einem Wert von 1,8.
IBM nützt Analytik-Technologie für den Betrieb ihrer Rechenzentren, darunter die Mobile-Measurement-Technologie (MMT). Diese Technologie stattet Rechenzentren mit tausenden Sensoren aus, um Temperatur und Luftfluss aufzuzeichnen und auszuwerten. Dabei können Hot Spots und Cold Spots identifiziert werden. Durch den möglichen Einblick in den Energiefluss stellt MMT die Möglichkeiten bereit, Rechenzentren effizient zu kühlen und dabei ein hohes Maß an Betriebssicherheit und Zuverlässigkeit sowie eine bedeutende Kostenreduktion zu erreichen.
Die hohe Energieeffizienz im RZ erreicht IBM auch durch den Einsatz gleichartiger Praktiken rund um die Welt. Dazu gehören der Austausch von älterer Hardware durch energieeffizientere Server, branchenweite Spitzenwerte bei Serverkonsolidierung und Virtualisierung sowie der intelligente Einsatz von Strom und Kühlung im Rechenzentrumsbetrieb. IBM unterstützt mit den eigenen gewonnenen Erfahrungen aus dem Betrieb energieeffizienter Rechenzentren auch hunderte Kunden in Europa und weltweit, um ähnliche Resultate erhalten zu können.
Informationen über IBM-Services zu Planung und Bau von Rechenzentren (englisch)
Über den EU Code of Conduct (Verhaltenskodex, CoC)
Bildquelle: IDC
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