23.03.2012
Personalmanagement
Von: Hanns-Dirk Brinkmann

Personalplanungssoftware

Der S4U Connector

Unternehmerisches Wachstum, Neu­strukturierungen, Fusionen: Verschiedene Faktoren führen dazu, dass sich die Unternehmensfüh­rung zur Einführung einer Personal­planungs­software entscheidet.


Der S4U Connector stellt SAP-seitig keine anderen Softwareanforderungen an den Client-Rechner.

Bei der Auswahl einer solchen Software ist maßgeblich, dass sie Daten aus den bereits vorhandenen Systemen, wie z.B. Abrechnungsprogrammen, ergänzen und sinngebend zusammenführen kann. IT-Leiter scheuen allerdings das Projektrisiko, das durch schwer zu kalkulierenden Implementierungsaufwand und mangelnde Kompatibilität zu Vorsystemen entstehen kann.

Diesen Risikofaktoren begegnet die Münchner Software4you Planungssysteme GmbH mit seiner modular aufgebauten Personalplanungssoftware 4Plan HR auf Windows-Basis, die sich den IT-Gegebenheiten im Unternehmen flexibel anpassen lässt. Mit dem S4U Connector gibt es darüber hinaus eine vorgefertigte Schnittstelle zu SAP R/3 und seinen Nachfolgern.

Personalplanungssysteme nutzen als planerische Basis Mitarbeiterstammdaten nebst Entgelt- und Zeitdaten, z.B. auch aus SAP ERP HCM. Die Brücke dazu schlägt 4Plan HR über den S4U Connector, der direkten SAP-Zugriff gewährleistet. Mit dem Tool greifen autorisierte Anwender in Berichten, ETL-Pro­zessen und Anwendungen darauf zu, als wäre das SAP-System selbst eine Datenbank wie DB2, Oracle oder Microsofts SQL-Server.

Bei dem S4U Connector handelt es sich technisch betrachtet um einen „OLE DB“-Provider, der von einem PC aus direkt mit der SAP-Software kommuniziert. Entsprechend einfach ist die Nutzung. In den Verbindungseigenschaften werden alle Informationen zu SAP-System, Benutzer etc. abgefragt. Ist der Zugriff mit den gegebenen Informationen möglich, können die User der Verbindung beliebig viele Funktionsbausteine oder Tabellen hinzufügen, um die gewünschten Daten abzurufen.

Ein integrierter Suchdialog erleichtert das Auffinden von Funktionsbausteinen, auch wenn nur ein Teil des Namens oder die Funktionsgruppe bekannt ist. Dabei liest der Connector alle Parameter dynamisch aus dem Data Dictionary, so dass die verschiedenen Bausteine mit Werten versehen werden können. Dies gilt auch für Parameter, die als Strukturen definiert sind. Dem Anwender stehen dank dieses Prozederes stets die aktuellsten Funktionsbausteine des SAP-Systems zur Verfügung. Im nächsten Schritt zeigt eine integ­rierte Vorschau die Datenstrukturen der Rückgabetabellen an.

Die Handhabung des Connectors erfordert keinerlei ABAP-Kenntnisse. Er kann in allen Applikationen ein­gesetzt werden, die Daten über „OLE DB“-Provider einlesen, so dass User SAP-Daten via Microsoft Reporting Services berichten oder über den IBM i Access for Windows OLE DB Provider auf AS/400-Datenbanken zugreifen können. So verkürzt die funktionale Schnittstelle zur HR-Software die Implementierungsphasen und reduziert das Projektrisiko.


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Insbesondere vor dem Hintergrund, dass Toshiba und IBM 2012 ein 80:20-Joint-Venture unter dem Namen Toshiba Global Commerce Solutions (TGCS) gründeten, in das die IBM-Sparte Retail Store Solutions (RSS) eingebracht wurde. Mittlerweile ist die Integration von RSS in den japanischen Konzern weit fortgeschritten.

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