Double-Take Share 5.0 von Vision Solutions
Datenreplikation in Echtzeit
Vision Solutions bringt mit Double-Take Share 5.0 das erste neue Release der Replikationssoftware seit 2004 auf den Markt. Es erleichtert den Austausch von Daten zwischen unterschiedlichen Datenbanktypen in Echtzeit.

Alan Arnold, Chief Technology Officer bei Vision Solutions
AS/400-Anwendern ist das Produkt noch bestens als Replicate1 bekannt. Es gelangte mit dem Kauf von Lakeview Technology im Jahr 2007 im Release-Stand 4.03 in den Besitz von Vision Solutions. Vergangenes Jahr, kurz nach der Übernahme von Double-Take Software im Juli, wurde die Middleware dann in Double-Take Share umgetauft.
Jetzt gibt es das erste neue Release seit dem Jahr 2004. Double-Take Share 5.0, das auch die Replikation zwischen AS/400 und Oracle-, Informix-, Sybase- oder Teradata-Datenbanken erlaubt, bringt laut Visions Technik-Vorstand Alan Arnold neue Replikationsfunktionen speziell für Microsofts Datenbank SQL-Server. Außerdem sei der Support für zahlreiche Dateitypen und Eigenschaften ebenso erweitert worden wie auch der Support für flache Dateien, durch die Berücksichtigung von mehreren Feldtrennern mit bis zu zehn Zeichen. Dadurch können flache Dateien flexibler formatiert und leichter ausgetauscht werden.
Mehr als 60 vorgefertigte Transformationsalgorithmen helfen laut Arnold dabei, Daten auch zwischen an sich inkompatiblen Applikationen auf unterschiedlichen Server-Plattformen auszutauschen; Programmierkenntnisse seien dafür wegen des tabellenbasierten Interface nicht erforderlich. Double-Take Share beschleunige die Erfassung, Replikation, Transformation und den Austausch von Daten deutlich, während gleichzeitig der Verwaltungsaufwand reduziert werde. So werden nun Ausdrücke (Kombinationen von Kennungen, Werten oder Operatoren) in Unicode-Zielspalten unterstützt sowie auch Replikationen von Datenfeldern bis zu 32K Länge auf der AS/400 und ihren Nachfolgern – das Maximum, das von DB2 unterstützt wird.
Bei der Replikation von Microsoft SQL Server-Datenbanken ist jetzt auch eine Transaktionslog-basierte Erfassung von Datenänderungen möglich. Das verbessert laut Arnold die Performance und greife weniger in das Datenbankschema ein als triggerbasierte Methoden. „Mit der neuen Version positionieren wir Double-Take Share im Microsoft SQL Server-Umfeld deutlich stärker“, so Arnold. Wer die native logbasierte Änderungserfassung nutzen möchte, um Daten in Echtzeit auf Reporting-Server für On-Demand-Berichte oder Business Intelligence-Anwendungen zu replizieren, profitiere genauso vom neuen Release wie all diejenigen, die aktiv bi-direktional zwischen Servern Daten austauschen oder Daten auf ein neues Datenbank- oder Betriebssystem oder eine neue Hardware-Plattform replizieren möchten.
Das Software-Produkt eignet sich für Unternehmen, die Daten in Echtzeit zwischen diversen Plattformen, Betriebssystemen oder Datenbanksystemen austauschen müssen – etwa bei Business Intelligence-, Data Warehouse- oder Analyse-Anwendungen austauschen und jederzeit auf dem neuesten Stand halten – unabhängig davon, wie viele Server und Datenbanken involviert sind. Darüber hinaus ermöglicht Double-Take die Migration von AS/400-Daten in neue Systeme sowie deren Konsolidierung in einem Data Warehouse.
Bildquelle: Vision Solutions
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