Gerhard Knoch, Infor
Das Finanzwesen wird mobiler
Die auf Finanz- und Personalwesen spezialisierte Varial Software AG ergänzt ihr Portfolio derzeit um Applikationen für das iPad.

Die erste App trägt den vielversprechenden Namen „CFOs Mobile Home“ und soll genau diesem Anspruch durch Funktion und Design gerecht werden. Wir fragten nach bei Gerhard Knoch, Vice President EMEA beim Mutterkonzern Infor.
Herr Knoch, was macht mobile Apps für Unternehmen so attraktiv?
Gerhard Knoch: Die erhofften Zuwächse an Flexibilität, der Steigerung der Datenqualität und -verfügbarkeit sowie die Verbesserung der Servicequalität. Auch die interne Prozessoptimierung ist nicht zu vernachlässigen. Unternehmen, die bereits mobile Geschäftsanwendungen implementiert haben, konnten nachweislich ihre operativen Kosten signifikant reduzieren.
Dazu kommt: Das iPad ist ein leichter, eleganter und vor allem kostengünstiger Computer für den Verbraucher – und das wiederum macht es auch attraktiv für Unternehmen. Der funktionale Ausbau erfolgt durch „Apps“ (Anwendungen). Erst diese ermöglichen es den Unternehmen, ihren Mitarbeitern ein wirklich kosteneffizientes Werkzeug zur Verfügung zu stellen, mit dem sie ihre Aufgaben auch außerhalb des Büros erledigen können.
Als einer der ersten Anbieter branchenunabhängiger Software haben wir daher eine Finanzapplikation für das iPad entwickelt, die einen mobilen und vor allem schnellen Zugriff auf die wichtigsten Kenndaten im Unternehmen wie Erlöse, Verbrauche, OPs und Cashflow bietet.
Für wenn ist Ihre Finanz-App?
Knoch: Sie richtet sich an den Finanzchef, den Vorstand oder an den Inhaber. Also Leute, die nicht den sehr detaillierten Einblick in Einzelheiten, sondern übergreifende und entscheidungsrelevante Informationen benötigen.
Nicht selten sind das auch die Personen, die bedingt durch ihre Position häufig auf Reisen sind oder von zu Hause arbeiten, also einen mobilen Zugriff benötigen; mit unserer iPad-App ist der Zugang in weniger als fünf Sekunden hergestellt.
Wie erfolgt der Zugriff?
Knoch: Technisch ist die App über eine getunnelte IP-Connection mit einem Finanz-Appserver im Unternehmen verbunden. Dieser Appserver lässt nur gesicherte, authentifizierte Zugriffe zu und stellt für genau diese Zugriffe die Finanzdaten zur Verfügung. Gibt es keine Onlineverbindung, kann der Anwender mit dem letzten Stand der geladenen Daten offline weiterarbeiten.
Welche Inhalte sind abrufbar?
Knoch: Die App liefert im ersten Auslieferungsstand einen Überblick über Erlöse und Aufwände, stellt also die Sicht auf die Unternehmensergebnisse zur Verfügung. Alle Daten können in beliebigen Strukturen anhand von Kontengruppen und Einzelkonten dargestellt werden.
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