09.12.2012
Server

Neue ITG-Studie: IBM i günstigste Serverplattform

TCO-Vorteile von IBM i untermauert

Eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung ITG bestätigt die Kostenvorteile der Serverplattform IBM i für mittelständische Unternehmen. Demnach sind gegenüber den Windows- und Linux-Alternativen Einsparungen von 40 Prozent und mehr realistisch.


IBM i ist (über drei Jahre betrachtet) im Schnitt 44 Prozent günstiger als die Windows-Alternative und sogar 57 Prozent günstiger als die Linux-Variante

Die in der ITG-Studie verglichenen Power- und Intel-Serverkonfigurationen

Überraschenderweise hat IBM i nach der aktuellen Studie nicht nur bei den Betriebskosten über einen Zeitraum von drei Jahren die Nase klar vor den vergleichbaren Windows- oder Linux-Lösungen, sondern auch bei den Anschaffungskosten von Hard- und Software. Also nicht nur wie IBM schon seit Jahren propagiert bei den sogenannten Total Cost of Ownership (TCO), sondern auch bei den Total Cost of Acquisition (TCA). Hier erweisen sich entgegen landläufiger Meinung gerade die als kostengünstig gehandelten Linux-Lösungen als teuerste Variante.

Bei der Interpretation der ITG-Studie sollte man im Hinterkopf behalten, dass diese Unternehmensberatung schon seit Jahren von IBM mit solchen TCO-Studien beauftragt wird. Die aktuelle Studie vom Oktober 2012, die jetzt auf der IBM-Homepage zum Download bereitsteht, trägt die Überschrift „IBM i für mittelständische Unternehmen – Kosten und Risiken minimieren“. Basis der Studie sind sechs typische Konfigurationen für mittelständische Fertigungs-, Logistik- und Handelsunternehmen mit 300 bis 1.200 Anwendern.

Verglichen wurde die Serverplattform Power System (in Form der Modelle 740 und 720) mit Betriebssystem IBM i 7.1 mit zwei Intel-Alternativen, zum einen mit Windows Server 2008 und der Microsoft-Datenbank SQL Server 2008, zum anderen Linux und der Datenbank Oracle 11g.

Die deutlichen Unterschiede der Serverarchitektur wirken sich laut ITG in klaren Kostenvorteilen für IBM i aus: Die Lösung ist (über drei Jahre betrachtet) im Schnitt 44 Prozent günstiger als die Windows-Alternative und sogar 57 Prozent günstiger als die Linux-Variante. In die Kostenbetrachtung einbezogen wurden wie erwähnt nicht nur die Anschaffung, sondern auch die Lizenz- und Wartungskosten sowie der Personal- und Infrastrukturaufwand (inklusive Raum- und Energiekosten). Diese Aufwendungen werden oft vernachlässigt oder in ihrer Bedeutung heruntergespielt.

Die TCO über drei Jahre summieren sich laut ITG-Studie für IBM i auf durchschnittlich 480.200 Dollar, für die Windows-Konfiguration auf 862.000 Dollar und für die vergleichbare Linux-Lösung auf 1.118.300 Dollar. Der Kostenvorteil von IBM i rührt in der ITG-Studie vor allem daher, dass die beiden Intel-basierten Alternativen mehr Geräte (also auch mehr Software-Lizenzen) und höheren Administrationsaufwand (2,3- bzw. 2,6-mal mehr) erfordern. So seien – anders als bei IBM i – sowohl mit Windows als auch mit Linux mehrere Datenbank- und Applikationsserver nötig, um die Workloads zu bewältigen. Dazu kommen weitere Maschinen als Webserver sowie für die Test- und Entwicklungsumgebung, die im Fall von IBM i durch logische Partitionen (LPARs) auf ein- und derselben Hardware abgebildet werden. Außerdem sind Ausfall- und Sicherheitsrisiken der Intel-Maschinen größer, was ebenfalls zusätzliche Kosten induziert.

www.itgstrategy.com

Bildquelle: ITG

Die ITG-Studie „IBM i für mittelständische Unternehmen – Kosten und Risiken minimieren“


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Insbesondere vor dem Hintergrund, dass Toshiba und IBM 2012 ein 80:20-Joint-Venture unter dem Namen Toshiba Global Commerce Solutions (TGCS) gründeten, in das die IBM-Sparte Retail Store Solutions (RSS) eingebracht wurde. Mittlerweile ist die Integration von RSS in den japanischen Konzern weit fortgeschritten.

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